Journal
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Paartherapie bei festgefahrenen Beziehungsmustern – eine systemische Perspektive

Viele Paare suchen therapeutische Unterstützung nicht, weil sie sich grundsätzlich nicht mehr lieben, sondern weil sie sich in immer gleichen Beziehungsmustern wiederfinden. Gespräche drehen sich im Kreis, Konflikte eskalieren oder werden vermieden, Nähe und Distanz geraten aus dem Gleichgewicht. Häufig berichten Paare, dass sie „alles schon gesagt“ haben – und dennoch keine Veränderung spürbar wird.
Aus systemischer Sicht liegt der Fokus in der Paartherapie weniger auf Schuldfragen oder Persönlichkeitsmerkmalen, sondern auf den wiederkehrenden Dynamiken, die sich zwischen zwei Menschen etabliert haben. Festgefahrene Beziehungsmuster entstehen aus individuellen Prägungen, gemeinsamen Erfahrungen und unbewussten Anpassungsleistungen – und stabilisieren das Beziehungssystem, auch wenn sie für beide Seiten leidvoll sind.
Warum Heilpraktiker so wichtig sind

und warum die Heilpraktikerkunde die Schulmedizin sinnvoll ergänzt
Das Gesundheitssystem in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Viele Arztpraxen sind stark ausgelastet, Wartezeiten werden länger und immer mehr Menschen leben mit chronischen Beschwerden, stressbedingten Symptomen oder funktionellen Problemen, die sich nicht allein über „eine schnelle Lösung“ beheben lassen. Heilpraktiker verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet, und so oft zugrundeliegende Ursachen von Beschwerden angehen. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach mehr Zeit, mehr Begleitung und einer Behandlung, die nicht nur Symptome betrachtet, sondern den Menschen als Ganzes. Genau in diesem Spannungsfeld sind Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker seit Jahren ein fester Bestandteil der Gesundheitslandschaft – nicht als Ersatz für die Schulmedizin, sondern als Ergänzung, die sinnvolle Lücken schließen kann.
Rauchfrei durch Therapie: Diese Ansätze gibt es

Viele Menschen beginnen den Tag im gewohnten Ritual mit einer Zigarette und spüren den ersten tiefen Atemzug erst nach Stunden bewusster Pause. Doch für den Körper beginnt der Entzug von Nikotin bereits nach wenigen Stunden ohne Tabak und kann überraschend intensiv sein. Nicht selten verknüpft das Gehirn bestimmte Handlungen mit dem Rauchen so stark, dass der Griff zur Zigarette fast automatisch erfolgt. Genau hier setzen therapeutische Ansätze an.
Die Mutter-Tochter-Beziehung bei narzisstischer Persönlichkeitsstruktur: Langzeitfolgen und therapeutische Ansätze

Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter gehört zu den prägendsten Bindungen im menschlichen Leben. Doch was geschieht, wenn diese Beziehung durch narzisstische Verhaltensmuster der Mutter überschattet wird? Erwachsene Töchter narzisstischer Mütter erleben oft jahrzehntelange psychische Belastungen, die sich in verschiedensten Lebensbereichen manifestieren.
Heilpflanze: Myrrhe - Verschiedene Commiphora-Arten

C. myrrha, C. simplicifolia, C. foliacea, C. habessinica, C. hildebrandtii, C. molmol, Balsamodendron myrrha, Myrrhenbaum, Myrrhenstrauch, Echte Myrrhe, Somali-Myrrhe, Männliche Myrrhe, Rote Myrrhe, Heerabol-Myrrhe, Balsamea myrrha, Gummi myrrha, Gummiresina myrrha, Balsamharz, Afrikanische Myrrhe, C. erythreae
Myrrhe war die Arzneipflanze des Jahres 2021.
Myrrhe oder Myrrhenharz ist das luftgetrocknete aromatische Gummiharz aus den Stämmen und Ästen von mehreren Arten der Gattung Commiphora aus der Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae), in erster Linie Commiphora myrrha, aber auch C. simplicifolia, C. foliacea, C. habessinica und C. hildebrandtii.
Nicht alle Commiphora-Arten sind zur Gewinnung von echter Myrrhe geeignet, bei den geeigneten Pflanzen handelt es sich um Sträucher oder kleine Bäume mit großen, spitzen Dornen, die in Ostafrika (Somalia, Eritrea, Sudan, Äthiopien, Djibouti, nördliches Kenia) und Südarabien (Oman, Jemen) vorkommen.
Myrrhe wird nur selten kultiviert, das Harz stammt fast ausschließlich aus Sammlungen von wildwachsenden Pflanzen.
Der Name „Myrrhe“ leitet sich aus den semitischen und kuschitischen Sprachen ab, beispielsweise arabisch „murr“ bzw. hebräisch „mor“ mit der Bedeutung bitter, der Zusatz „molmol“ kommt von dem somalischen Wort „molmol“ und bedeutet sehr bitter.
Wenn Liebe zur Last wird: Die neurobiologischen Grundlagen toxischer Beziehungsmuster

Toxische Beziehungen sind mehr als nur konfliktreiche Partnerschaften – sie hinterlassen messbare Spuren im Nervensystem und verändern, wie Betroffene Beziehungen wahrnehmen und gestalten. Obwohl „toxische Beziehung" kein klinischer Fachbegriff ist, beschreibt er eine Dynamik, die von Manipulation, emotionaler Gewalt und systematischer Grenzüberschreitung geprägt ist. Was auf den ersten Blick wie ein privates Drama wirkt, hat tiefgreifende psychologische und neurobiologische Dimensionen, die wir zunehmend besser verstehen.
Körperpsychotherapie
Wie der Körper uns den Weg zur inneren Veränderung zeigt

Warum körperorientierte Psychotherapie mehr ist als Reden – und wie sie bei Stress, psychosomatischen Beschwerden und emotionalen Belastungen hilft
Viele Menschen suchen psychotherapeutische Unterstützung, wenn innere Belastungen spürbar werden: anhaltende Erschöpfung, innere Unruhe, Angst, Traurigkeit oder körperliche Symptome wie Schmerzen, Atemprobleme, Verspannungen oder Schlafstörungen. Häufig entsteht der Eindruck, „irgendetwas stimmt nicht mehr“, obwohl medizinisch alles abgeklärt ist. In solchen Momenten zeigt sich, wie eng Körper und Psyche miteinander verknüpft sind. Genau hier setzt die Körperpsychotherapie, auch körperorientierte Psychotherapie, an.
Sie verbindet moderne Psychologie, jahrzehntelange klinische Erfahrung und neuere Erkenntnisse aus Neurobiologie und Bindungsforschung. Ihr Grundgedanke ist einfach, aber tiefgreifend:
Der Körper ist Spiegel unseres inneren Erlebens – und Veränderung wird möglich, wenn wir dieses Erleben nicht nur verstehen, sondern direkt erfahren.
Heilpflanze: Panax ginseng - Ginseng

Asiatischer Ginseng, Chinesischer Ginseng, Koreanischer Ginseng, Echter Ginseng, Gilgen, Samwurzel, Kraftwurz(el), Allheilkraut, Allheilwurzel, Panaxwurzel, Schinsengwurzel, Aralia ginseng, P. schinseng, P. pseudoginseng, Lebensverlängerungswurzel, Weißer Ginseng, Roter Ginseng
Ginseng ist eine Pflanzenart aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Sie kommt hauptsächlich wildwachsend in Gebirgs- und Waldregionen in Nordkorea, Nordostchina und im Südosten von Sibirien (Ussuri-Gebiet) vor. Zur Gewinnung der Wurzeln als Basis für die Erzeugung von medizinisch-pharmazeutischen Produkten wird sie in Nordchina, in der Mandschurei, in Korea und Japan kultiviert. In neuerer Zeit erfolgt ein Anbau auch in den USA, Russland und der Ukraine. Eine Ginsengwurzel aus Wildbeständen muss 150 bis 200 Jahre wachsen, bevor sie geerntet werden kann und den vollen Wirkstoffgehalt erreicht. Kultivierte Ginsengwurzeln werden bereits nach 7 Jahren geerntet, enthält aber deutlich weniger Wirkstoffe.
Der Name Ginseng kann mit „Menschenwurzel“ übersetzt werden, wahrscheinlich wegen des menschenähnlichen Aussehens der Wurzel.
Heilpflanze: Curcuma longa - Kurkuma

Synonyme:
Kurkume, Gelber Ingwer, Safranwurz(el), Gelbwurz(el), Gilbwurz(el), Curcuma, Curcuma domestica, Amomum curcuma, Indischer Safran, Chinesische Wurzel, Gurkumei
Kurkuma ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma innerhalb der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Sie stammt aus Südasien (vermutlich Indien) und wird heute weltweit in vielen tropischen Gebieten angebaut, erste Funde als Kulturpflanze stammen wahrscheinlich aus dem Südwesten des indischen Subkontinents.
Die Heilwirkung wird bereits in alten Sanskrittexten beschrieben. Die Wurzelstöcke zur medizinischen Verwendung werden aus China, Indien, Indonesien, Malaysia, Afrika und Madagaskar importiert.
Kurkuma kommt praktisch nur kultiviert und nicht als Wildpflanze vor. Sie ist eine triploide Pflanzenart, d. h. die Pflanze blüht selten, produziert niemals Samen und kann daher nur vegetativ vermehrt werden.
Kurkuma entstand durch Hybridisierung von C. aromatica mit einer nicht identifizierten anderen Art. Im Folgenden wird auch der farbgebende Bestandteil Curcumin behandelt.
Co-Narzissmus: Wenn das eigene Ich im Schatten anderer verschwindet

Haben Sie das Gefühl, sich ständig verbiegen zu müssen, um anderen zu gefallen? Fühlen Sie sich häufig erschöpft, weil Sie die Erwartungen anderer erfüllen möchten – koste es, was es wolle? Dann könnte es sein, dass Sie ein co-narzisstisches Muster entwickelt haben. Dieses Phänomen betrifft mehr Menschen, als viele vermuten. Es handelt sich um ein tief verwurzeltes Anpassungsmuster, das meist schon in der Kindheit entsteht und das gesamte spätere Leben prägen kann.
Co-Narzissmus beschreibt die Art und Weise, wie Menschen sich an narzisstische Partner, Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen anpassen. Sie geben ihre eigenen Bedürfnisse auf, um Anerkennung und Zuwendung zu erhalten. Das Tückische daran: Dieses Muster fühlt sich für Betroffene oft "normal" an – schließlich haben sie nie etwas anderes kennengelernt.





