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Emetophobie – wenn die Angst vor dem Erbrechen das Leben bestimmt

Emetophobie – Angst vor dem Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen sind niemandem angenehm – das dürfte für die meisten Menschen gelten. Bei einer Emetophobie geht es aber um etwas ganz anderes. Hier bestimmt die Angst vor dem Erbrechen mit der Zeit das Denken, das Verhalten und oft den ganzen Alltag.

Manche Betroffene fürchten sich davor, selbst erbrechen zu müssen. Andere ertragen es kaum, wenn jemand in ihrer Nähe sich übergibt, oder meiden schon Situationen, in denen so etwas passieren könnte. Häufig mischt sich beides – mal steht der eine, mal der andere Aspekt im Vordergrund.

Das Tückische daran: Kaum ein Auslöser lässt sich wirklich vollständig umgehen. Essen, Bus und Bahn, Reisen, Erkrankungen, der Kontakt zu anderen Menschen – all das gehört zum Leben dazu. Die Angst findet also fast überall einen Anknüpfungspunkt.

Warum Betroffene sich selbst nicht mehr vertrauen

Wie emotionale Manipulation das Selbstbild verändert

Wie emotionale Manipulation das Selbstbild verändert und welche Bedeutung dies für die therapeutische Begleitung hat

In der therapeutischen Praxis berichten viele Betroffene nach belastenden Beziehungserfahrungen von einer Verunsicherung, die sie selbst zunächst kaum in Worte fassen können. Sie zweifeln nicht nur an der Beziehung oder am Verhalten des Gegenübers, sie beginnen zunehmend, an sich selbst zu zweifeln.

Sätze wie „Vielleicht übertreibe ich.“, „Vielleicht war ich wirklich das Problem.“ oder „Ich weiß irgendwann nicht mehr, ob ich meiner eigenen Wahrnehmung glauben kann.“ begegnen Therapeutinnen und Therapeuten immer wieder. Für viele Betroffene sind diese Gedanken mit großem Leidensdruck verbunden. Sie erleben sich als unsicher, treffen Entscheidungen nur zögerlich und suchen häufig im Außen nach Bestätigung für das, was sie selbst längst nicht mehr einordnen können.

Im therapeutischen Alltag zeigt sich, dass diese tiefgreifende Verunsicherung nicht plötzlich entsteht. Sie entwickelt sich häufig schleichend innerhalb einer Beziehung, in der Wahrnehmungen wiederholt infrage gestellt, Gefühle entwertet oder persönliche Grenzen nicht respektiert werden. Nicht einzelne Konflikte stehen dabei im Vordergrund, sondern die fortlaufende Erfahrung, dass das eigene Erleben immer weniger als verlässlich empfunden wird.

Für die therapeutische Begleitung ist es daher hilfreich, diese Selbstzweifel nicht vorschnell als Ausdruck mangelnden Selbstwertes zu verstehen. Häufig sind sie vielmehr die nachvollziehbare Folge einer länger andauernden emotionalen Belastung. Diese Einordnung kann für Betroffene bereits entlastend sein und einen ersten Schritt darstellen, wieder Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu entwickeln.

 

Die Yager-Therapie: Was sie von anderen therapeutischen Verfahren unterscheidet

Yager-Therapie

Die Yager-Therapie verfolgt einen ursachenorientierten Ansatz. Statt sich ausschließlich auf Symptome zu konzentrieren, richtet sie den Blick auf die dahinterliegenden emotionalen Ursachen. Dieser Beitrag erklärt die Besonderheiten der Methode und ihre Unterschiede zu anderen therapeutischen Verfahren.

Blauer Eisenhut - Aconitum napellus

Der Blaue Eisenhut ist eine Pflanzenart aus der Gattung Eisenhut (Aconitum)

Der Blaue Eisenhut ist eine Pflanzenart aus der Gattung Eisenhut (Aconitum) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Es handelt sich um eine traditionelle Zierpflanze und (ehemalige) Arzneipflanze. Als attraktive Gartenpflanze ist sie aber zugleich eine der giftigsten Pflanzen - wenn nicht sogar die giftigste - Europas, d. h. alle Pflanzenteile sind stark giftig. Bereits 2 g der Wurzel können einen Menschen töten.

Die Pflanze steht in Deutschland unter Naturschutz und befindet sich in Bayern auf der Vorwarnstufe der Roten Liste.


Blauer Eisenhut - Aconitum napellus:

Mönchskappe, Fischerkappe, Reiterkappe, Gifthut, (Echter) Sturmhut, Sturmkraut, Venuswagen, Venuskutsche, Apollonienkraut, Apollonienwurzel, Duwenkutschen, Duwenwagen, Eyterwurz, Fenye, Fischerkip, Giftkraut, Hambörger Mützen, Helmblom, Helgiftkraut, Helmkraut, Hundsgift, Hundstod, Luppegift, Luppewurz, Möchswurz, Münchskappen, Nappelnkraut, Narrenkappen, Papenmütze, Peterskappe, Rapenblumen, Schoblom, Wolfsgift, Ziegentod, Fuchswurz, Giftkraut, Mönchshut, Tübeli, Wolfskraut, Würgling, Akonit

Rotlicht und Nahinfrarotlicht: Was kann die Lichtanwendung leisten?

Rotlichttherapie

Rotlichtanwendungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Neben klassischen Wärmelampen werden heute vor allem LED-Panels angeboten, die sichtbares rotes Licht und teilweise unsichtbares Nahinfrarotlicht abgeben. Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Photobiomodulation.

Die Anwendung wird unter anderem in der Hautpflege, im Sport- und Wellnessbereich sowie begleitend in verschiedenen medizinischen Fachgebieten untersucht. Gleichzeitig werden im Internet zahlreiche Wirkungen versprochen, die wissenschaftlich bisher nicht ausreichend belegt sind.

Dieser Beitrag erklärt, wie Rotlicht- und Nahinfrarotgeräte grundsätzlich funktionieren, für welche Bereiche erste wissenschaftliche Hinweise bestehen und worauf Verbraucher bei einer Anwendung achten sollten.

Virtual Reality als neue Dimension im Behandlungsraum

Virtual Reality im Behandlungsraum

Wer mit Ängsten oder belastenden Erfahrungen zu kämpfen hat und bereits Unterstützung bei einem Psychologen oder in der psychiatrischen Versorgung gesucht hat, weiß, dass es verschiedene Expositionstechniken gibt. Während solcher Prozesse setzt man sich mit Situationen auseinander, denen man sonst lieber aus dem Weg gehen würde. Doch dieser Schritt zur direkten Konfrontation ist oft sehr groß.

 

Die Bedeutung von innerem Gleichgewicht im Alltag

Die Bedeutung von innerem Gleichgewicht im Alltag

Beruf, Familie und digitale Reize stören die innere Balance. Dabei zeigt sich gerade im Jahr 2026 mit zunehmender Deutlichkeit, dass psychische Belastungen in Deutschland nicht nur weiter zunehmen, sondern mittlerweile alle Altersgruppen und Berufsfelder betreffen. Schlafstörungen, diffuse Erschöpfung und ein Gefühl permanenter Anspannung, das sich oft schleichend in den Alltag einschreibt, betreffen längst nicht mehr nur Führungskräfte oder pflegende Angehörige, sondern ziehen sich mittlerweile durch nahezu alle Altersgruppen und Berufsfelder der Gesellschaft hindurch. Auch jüngere Erwachsene berichten inzwischen vermehrt von einem belastenden Zustand, in dem Körper und Geist nicht mehr im Einklang arbeiten, was sich häufig durch anhaltende Erschöpfung und innere Unruhe bemerkbar macht. Wer frühzeitig gegensteuert, indem er auf die ersten Warnsignale von Körper und Geist achtet und bewusst Maßnahmen ergreift, die dem schleichenden Ungleichgewicht entgegenwirken, kann nicht nur langfristige gesundheitliche Folgen deutlich abmildern, sondern auch die eigene Lebensqualität auf eine Weise spürbar verbessern, die sich im Alltag unmittelbar bemerkbar macht. Dieser Ratgeber zeigt Warnsignale, hilfreiche Alltagsstrategien und den Nutzen pflanzlicher Begleiter auf.

Welche Rolle spielt Folsäure bei der Gesundheit?

Die Bedeutung von Folsäure für die Gesundheit

Das wasserlösliche B-Vitamin Folat beeinflusst so viele Körperfunktionen wie kaum ein anderer Mikronährstoff. Das Wirkungsspektrum von Folat reicht von der Zellteilung über die Blutbildung bis zur psychischen Stabilität, doch viele Deutsche nehmen zu wenig davon auf. Die Nationale Verzehrstudie zeigt, dass etwa 86 Prozent der Frauen und 79 Prozent der Männer die empfohlenen 300 Mikrogramm täglich nicht erreichen. Dabei kann ein dauerhaft niedriger Folatspiegel weitreichende Konsequenzen für die Gesundheit haben, die sich oft schleichend und über einen längeren Zeitraum hinweg bemerkbar machen, bevor sie als ernstes Problem erkannt werden. Dieser Ratgeber beleuchtet konkret, welche Aufgaben das Vitamin im menschlichen Organismus übernimmt, anhand welcher Anzeichen ein Mangel frühzeitig erkannt werden kann und worauf bei der gezielten Versorgung über Ernährung oder Präparate besonders zu achten ist.

Gemeine Schafgarbe - Achillea millefolium

Gemeine Schafgarbe - Achillea millefolium

 

Der Gattungsname Achillea geht auf den griechischen Helden des Trojanischen Krieges Achille(u)s zurück, der die Pflanze als Droge entdeckt und zur Wundheilung verwendet haben soll, während der lateinische Artname millefolium (= „Tausendblatt“) auf die fein zerteilte Blattspreite anspielt.

 

Der deutsche Pflanzenname „Garbe“ beruht auf dem mittelhochdeutschen Wort „garwe“.

 

Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae oder Compositae) und ist mit typischen Wildkräutern wie Löwenzahn, Arnika oder Wermut verwandt. Die Gattung der Schafgarben (Achillea) ist sehr artenreich, und man nimmt an, dass es bis zu 200 Arten, Unterarten oder Kleinarten innerhalb dieser Gattung gibt.

 

Die Schafgarbe war Heilpflanze des Jahres 2004 und Arzneipflanze des Jahres 2025.

Blutwurz Potentilla erecta

Blutwurz Potentilla erecta

Aufrechtes Fingerkraut, Dilledapp, Durmentill, Natter(n)wurz, Rotwurz(el), Ruhrwurz, Siebenfinger, Fragaria tormentilla, Potentilla officinalis, Tormentilla erecta, T. officinalis, Blutwurzel, Bauchwehkraut, Bauchwehwurz, Fingerkraut, Heideckern, (Gemeiner) Tormentill, Tormentillwurz, Birkwurz, Christuskrone, Mooreckel, Common tormentil

 

Blutwurz (Potentilla erecta) gehört zur artenreichen Familie der Rosengewächse (Rosaceae), zu der auch andere bekannte Nutzkräuter wie Odermennig, Frauenmantel oder Mädesüß gehören.

 

Im engeren Sinne zählt sie zur Gattung der Fingerkräuter (Potentilla) mit etwa 400 bis 500 Arten, von denen in Mitteleuropa vor allem das Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) sowie das Kriechende Fingerkraut (Potentilla reptans) von Bedeutung sind.

 

Der Wurzelstock der Pflanze färbt sich an frischen Bruch- oder Schnittflächen schnell blutrot an, worauf wahrscheinlich der Name „Blutwurz“ zurückgeht.

Möglicherweise hat sie ihren Namen auch von seiner früheren volkstümlichen Verwendung zur Förderung der Blutgerinnung. Dafür wurde der im Wurzelstock enthaltene Stoff „Tormentillrot“ (rotbraune Oxidationsprodukte von Catechingerbstoffen) verantwortlich gemacht.

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